KI auf der photokina

October 07

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Im Hintergrund spielt sich die eigentliche Revolution ab – KI und Deep Learning halten im Hintergrund Einzug. Und doch werden sie die Fotografie für immer verändern.

Wie unsere Bilder in Zukunft entstehen

Offensichtliche Trends wie spiegelloses Vollformat und Mittelformat waren auf der größten Fotomesse der Welt unübersehbar. Doch im Hintergrund spielt sich die eigentliche Revolution ab – KI und Deep Learning halten im Hintergrund Einzug. Und doch werden sie die Fotografie für immer verändern. Ein Überblick.

KI auf der photokina Image1KI auf der photokina Image2Oleksandr Savsunenko bei der Panel-Diskussion zum Thema künstliche Intelligenz

Wollen oder brauchen wir KI?

Die Grundfrage, die häufig gestellt wird: „Brauchen und wollen wir KI wirklich?“, ist im Grunde schon heute klar beantwortet. Smartphone-Hersteller machen es vor, aber selbst Branchenriese Canon hat eine Studie zu diesen Zukunfsfragen in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: 86 Prozent der Gesamtbefragten gaben an, dass sie von intelligenten Funktionen Gebrauch machen würden, wenn dies ihnen das Fotografieren erleichterte. In jeder Alterskategorie lag die Zustimmung bei weit über 80 Prozent – besonders hervorzuheben sind hier die 30- bis 39-Jährigen – die Menschen der Generation Y – die mit 92 Prozent smarte Funktionen befürworten. Die klare Erkenntnis: Die Akzeptanz und der Wunsch nach Unterstützung von intelligenten Features sind bereits flächendeckend vorhanden.

Was gibt es schon heute?

KI auf der photokina Image3Oleksandr Savsunenko (Skylum) and Arne Herkelmann (Huawei) in conversation

In der Praxis sind noch deutlich mehr Zukunfsträume als sinnvolle und vor allem zuverlässige Möglichkeiten vorhanden. Die Größten Innovationstreiber sind am weitesten – photokina-Aussteller Huawei beispielsweise verwendet KI um Belichtungen zu optimieren und Verwicklungen zu reduzieren. Eine Gesichtserkennung und -modellierung ermöglicht künstliches Bokeh auf den Pixel genau – ebenso wie die Simulation verschiedener Lichteffekte. Bewegungen werden erkannt und die Belichtungszeit entsprechend angepasst. Andere Hersteller ziehen natürlich schon jetzt nach.

KI in der Nachbearbeitung

Nicht nur bei der Aufnahme, sondern auch bei der Nachbearbeitung und Speicherung von Bildern, würden Fotografen von smarten Funktionen Gebrauch machen wollen. Auf die Frage hin, ob eine automatische Retusche von störenden Elementen in Bildern sinnvoll oder als störend empfunden wird, antworteten 45,9 Prozent der Befragten, solche Funktionen situationsabhängig nutzen zu wollen, 20 Prozent fänden dies sogar hilfreich.

„Der Informatiker Andrew NG hat vor zwei Jahren gesagt, dass man wohl alles, was ein Mensch in unter einer Sekunde tun kann, durch KI automatisieren kann. Man sollte es aber eher als Unterstützung begreifen – die Maschine tut, was man selbst auch machen würde: RAW-Entwicklung, Objektivkorrektur, Horizont geraderichten, optimal zuschneiden“, erklärt Oleksandr Savsunenko, KI Experte bei Skylum. Die Software beginnt, mitzudenken und zu lernen. Konkret merkt das Programm, was der Vordergrund ist, was der Himmel ist und wo die Sonne steht.

KI-Nachbearbeitung: Was geht heute schon?

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Stefan Schäfer zeigt die neuen Möglichkeiten der Luminar-KI

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Stefan Schäfer zeigt die neuen Möglichkeiten der Luminar-KI

Skylum hat mit Photolemur schon heute eine intelligente 1-Klick-Lösung für schnelle Bearbeitungen im Angebot, die auf KI basiert. Was aber alles auch schon in Luminar geht oder in Kürze gehen wird, zeigte Landschaftsfotograf Stefan Schäfer auf der photokina. In wenigen Minuten tauschte er den Himmel eines Landschaftsfotos aus und fügte eine künstliche Sonne hinzu. Die KI errechnete dabei in Echtzeit, wie die Lichtstrahlen durch Bildelemente wie Bäume oder Felsen gebrochen oder verdeckt werden – ein absolut realistisches Ergebnis mit wenigen Klicks ist die Folge.

Brauchen wir KI wirklich?

„Jeder kann selbst entscheiden, welche Werkzeuge er nutzt“, sagt Oleksandr Savsunenko. Das formulierte Ziel, ob von Huawei, Skylum oder anderen ist das Gleiche: Den Nutzer dabei zu unterstützen, noch bessere Bilder zu machen. Mehr kreative Möglichkeiten, weniger mühevolle Kleinarbeit. Bis hin zu Bildern, die so vor wenigen Jahren noch gar nicht möglich waren.

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