Makrofotografie-Guide: Wie man die Welt in Makro einfängt

April 30

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In unserer Übersicht erklären wir, wie man das beste Makroobjektiv auswählt, welche Kamera du kaufen solltest und wie du erfolgreich mit der Makrofotografie experimentierst.

Was ist Makrofotografie?

Im Wesentlichen ermöglicht die Makrofotografie es, die übersehenen Details der Welt zu vergrößern und klarer zu sehen. Die genaue Beherrschung der Makrofotografie hat jedoch ihren Preis. Du befindest dich oft in einer unbequemen Pose, in einer engen Umgebung oder hast Mühe, etwas im Dunkeln zu erkennen. Außerdem erfordert ein Makro-Fotografenleben deine volle Aufmerksamkeit. Du wirst zu jemandem, der durch die Straßen geht und nach versteckten Mustern, ungewöhnlichen Blumen und interessanten Insekten sucht. Neben dieser hohen Konzentration erfordert die Makrofotografie Geduld: Die Motive können ihre eigene Meinung darüber haben, ob sie hierbleiben oder gehen wollen.

Mit anderen Worten, Makrofotograf zu sein, erfordert die psychologische Bereitschaft, die Art und Weise, wie man die Realität betrachtet und einfängt, zu verändern.

Aber wenn diese Unannehmlichkeiten kein Hindernis für dich darstellen, hier sind die wichtigsten Dinge, die du über Makrofotografie wissen musst. Neben wichtigen Fototipps für Einsteiger und Empfehlungen für die besten Makroobjektive erhältst du interessante Fotoideen und verstehst, was Makro von A bis Z bedeutet.

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Worin besteht der Unterschied zwischen Makro- und Mikrofotografie?

Die Grenze zwischen Makro- und Mikrofotografie ist dünn, aber sie existiert. Beide befassen sich mit der Vergrößerung von Motiven. Die Ergebnisse der Makro- und Mikrofotografie sehen also recht ähnlich aus und ähneln sogar der Nahaufnahmen. Gleichzeitig ist die Methode, diesen Effekt zu erreichen, völlig anders.

In der Makrofotografie verlassen sich Künstler meist auf ein Makroobjektiv und ein Stativ. In der Mikrofotografie arbeiten Fotografen mit einem Mikroskop. Es ist in diesem Fall nicht möglich, mit einem bestimmten Objektiv zu arbeiten: Während es so etwas wie ein Makroobjektiv gibt, gibt es kein Mikroobjektiv (obwohl Nikon den Titel "micro" verwendet, sind diese Produkte immer noch Makroobjektive).

Außerdem ist die Mikrofotografie relativ billig. Ein gutes Inspektionsmikroskop hat im Vergleich zu hochwertigen Makroobjektiven allgemein niedrigere Kosten.

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Arten von Makrofotos

Egal welches Werkzeug du benutzt und wie du deinen Stil nennst - Makro- oder Mikrofotografie - es gibt einige klassische Motive, die alle Künstler fotografieren: Insekten, Lebensmittel, Blumen, Augen. Oder sie erzeugen in einer Aufnahme Abstraktionen.

Die Makrofotografie von Insekten ist sowohl herausfordernd als auch verlockend. Weil sie sich verstecken und bewegen, sind diese Kreaturen schwer zu fotografieren, inspirieren aber zu ungewöhnlichen Fotoideen. Wenn du dich auf ein Insekt konzentrierst, lenke die Aufmerksamkeit deiner Zuschauer auf seine Augen, Beine und Körper. Ein weiterer nützlicher Tipp: Insekten sind dank kühleren Temperaturen am frühen Morgen und Abend langsamer. Probiere also nicht, sie an einem heißen Sommertag zu fotografieren!

Beim Umgang mit Lebensmitteln achten Makrofotografen auf die richtige Anordnung und Komposition auf dem Teller. Um Form, Farbbalance und Textur zu enthüllen, konzentrieren sich Makroaufnahmen auf ein Stück oder eine bestimmte Zutat in einem Gericht.

Makrofotografie-Guide: Wie man die Welt in Makro einfängt Image3Das Erfassen von Blumen ist der beste Weg, um mit der Makro- und Mikrofotografie zu beginnen. Mit einem Minimum an Vorbereitung und Konzentration sind Pflanzen ideal, um die Praxis so einfach und komfortabel wie möglich zu machen. Darüber hinaus zeigen Blumen eine Vielzahl von Formen, Texturen und Farben, was das Üben von Fotoideen interessanter macht.

Makroaufnahmen von Augen sind immer interessant. Aufgrund von Reflexionen auf der Netzhaut erhältst du jedes Mal, wenn du diese Art der Makrofotografie ausprobierst, ein einzigartiges Bild. Gleichzeitig kann eine zu große Nähe zum Objekt das Umgebungslicht blockieren, also achte auf den richtigen Abstand. Um Rötungen zu vermeiden, solltest du außerdem darauf achten, dass du die Augen deines Modells nicht zu sehr belastest.

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Bei der abstrakten Makrofotografie geht es schließlich um Kreativität. Die interessantesten Motive für diese Art der Fotografie sind sich wiederholende Muster und Farben. Gleichzeitig gehen fotografische Ideen über diese Grenzen hinaus. Selbst ein völlig verschwommenes Bild kann als Teil der abstrakten Makrofotografie betrachtet werden.

Wie man die perfekte Umgebung für die Makrofotografie schafft

Vorbereitung

Bevor du in die Makrofotografie einsteigst, stelle sicher, dass du die wichtigsten Begriffe verstehst. Erstens wirst du dich zwangsläufig mit der Vergrößerung befassen: der Unterschied zwischen der Größe eines Objekts im Objektiv der Kamera und seiner Größe in der realen Welt. Die Vergrößerung in Lebensgröße wird als 1:1 bezeichnet, während die Hälfte der Größe als 1:2 angegeben wird. Aus diesem Grund gilt: Je mehr das Objektiv die tatsächliche Größe des Objekts erhöht (was als 2:1 und mehr bezeichnet wird), desto besser. Das beste Makroobjektiv für Nikon kann sogar eine Vergrößerung von 5:1 erreichen. Abhängig von der Wahl des Objektivs variieren deine Möglichkeiten bei der Arbeit mit den Motiven.

Makrofotografie-Guide: Wie man die Welt in Makro einfängt Image5Ein weiteres Konzept, das dein völliges Verständnis erfordert, ist die Arbeitsentfernung. Dabei geht es um den Abstand zwischen dem Objektiv und dem nahesten Objekt. Das sollte klug genutzt werden. Ein extrem kurzer Abstand erzeugt Unschärfe und blockiert das Licht. Eine zu große Entfernung verwandelt ein Bild in etwas anderes als ein Makrofoto. Achte also auf den optimalen Arbeitsabstand von etwa 15 Zentimetern und übe von dort aus. Mit einer größeren Brennweite (wie 180mm oder 200mm) kannst du dich weiter vom Motiv entfernen. Das erleichtert dir die Arbeit, da du keinen Schatten wirfst und weit genug weg bist, um das Motiv in Ruhe zu lassen.

Die beste Wahl für den komfortabelsten Arbeitsabstand bei beschränktem Budget ist ein 100m-Makroobjektiv. Wenn du aber mit Pflanzen und Blumen arbeitest, sind 50 - 60 mm auch gut.

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Tipps zur Beleuchtung

Genügend Licht zu bekommen ist entscheidend, um eine deiner Fotoideen zum Erfolg zu führen. Wenn es um Makroaufnahmen geht, musst du der Beleuchtung noch mehr Aufmerksamkeit schenken. Als geeignete Quellen dienen natürliches Licht, ein Reflektor oder ein Blitz. Zögere nicht, mit allen zu experimentieren und wähle das aus, das in deiner spezifischen Situation funktioniert.

Unterschätze nicht die Bedeutung eines Diffusors! Mit seiner Hilfe erhältst du die Kontrolle über die direkte Sonneneinstrahlung im Freien und kannst die richtige Lichtverteilung in deinem Bild herstellen. Für 10 Euro bekommst du ein natürliches Foto und weniger Probleme bei der Bewältigung von Schatten. Eine weitere Kategorie von Lichtwerkzeugen, die sich nicht nur für die Makrofotografie, sondern auch für das fotografische Leben im Allgemeinen eignen, sind externe Blitze, wie z.B. Doppelblitze. Versuchs auch mal mit denen!

Erforderliche fotografische Fähigkeiten

Das Wissen um die Komposition ist der Schlüssel, um deine Fotoideen zum Erfolg zu führen. Obwohl scheinbar unkompliziert, braucht es die richtigen Fähigkeiten, um deine Projektideen für die Makrofotografie umzusetzen. Die Grundprinzipien sind:

1. Vergiss nicht, etwas Platz vor den Augen zu lassen.

2. Wende das Prinzip der diagonalen Linien an, um einen Richtungspunkt zu erzeugen.

3. Nutze das Gewicht des Objekts im Bild sinnvoll.

Probiere außerdem, deine Komposition zu verfeinern: Stelle das von dir gewählte Muster oder Motiv so zusammen, dass es die Aufnahme füllt, ohne Lücken und Schnitte.

Makrofotografie-Guide: Wie man die Welt in Makro einfängt Image7Und vergiss nicht, die Bildbearbeitungs-Tools im Voraus zu erwerben! Um alles an einem Ort zu erledigen, schau dir unsere eigene Bildbearbeitungssoftware Luminar AI an. Es wurde entwickelt, um den Anforderungen verschiedener Arten von Fotografie gerecht zu werden und alle Nachbearbeitungen zu erleichtern, angefangen bei der Anwendung vorinstallierter Filter für schnelle, hochqualitative Änderungen bis hin zur Verwendung spezifischer Werkzeuge zur Ausrichtung eines Fotos und zur Harmonisierung des Weißabgleichs. Hol dir eine kostenlose Testversion, indem du auf den untenstehenden Button klickst, und teste die Luminar-Funktionen selbst.

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Welche Ausrüstung kaufen?

Eine einfache Möglichkeit, großartige Ergebnisse in der Makrofotografie zu erzielen, ist die Verwendung eines Zwischenringes. Ein Zwischenring schafft den nötigen Raum zwischen einem Kit-Objektiv und einem Motiv und ermöglicht es dir, viel näher an dein Motiv heranzukommen, ohne Schärfe zu verlieren. Mit anderen Worten, er ist eine schöne Alternative zum Kauf eines Makroobjektivs. Wie David Baxter auf Expert Photography schreibt, normalisiert ein Zwischenring den Abstand zwischen Kameraobjektiv und Sensor, damit die Lichtstrahlen die Klarheit des Bildes nicht stören. Zögere nicht, zwei oder mehr Zwischenringe zu verwenden, da mit zunehmender Anzahl auch die Vergrößerung zunimmt.


Makrofotografie-Guide: Wie man die Welt in Makro einfängt Image8Ein weiteres wichtiges Gerät, das zu berücksichtigen ist, ist ein Umkehrring. Mit diesem Tool kannst du jedes Standardobjektiv für eine stärkere Vergrößerung rückwärts an einer Kamera befestigen. Im Gegensatz zu einem billigen Adapterring (eine weitere gängige Alternative zu einem Makroobjektiv), bei dem du die Kontrolle über das Objektiv verlierst, bringt ein Umkehrring die Möglichkeit, Änderungen vorzunehmen, zurück und erhält die Bildqualität. Darüber hinaus bietet er alle Vorteile des besten Makroobjektivs, einschließlich einer stärkeren Vergrößerung. So kann ein Umkehrring sogar an einem gewöhnlichen Objektiv verwendet werden: Dies ist der beste Weg, um ein durchschnittliches Objektiv in ein besseres Objektiv zu verwandeln, das für die Makrofotografie benötigt wird.

Als Alternative zu einem Umkehrring solltest du den Kauf eines Nahbereichsfilters in Betracht ziehen. Auf diese Weise kannst du einen +1 Dioptrienwert an deinem normalen Objektiv einstellen, um zu üben.

Wenn du eine extreme Vergrößerung für deine Fotoideen brauchst, solltest du eine Fokussierschiene kaufen. In Kombination mit einem Stativ ermöglicht dir eine Fokussierschiene die Kontrolle über den Fokus und verändert dabei den Abstand zwischen Objektiv und Motiv.    

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Das beste Makroobjektiv

Natürlich erfordern die Besonderheiten der Makrofotografie die Wahl des Objektivs mit besserem Fokus. Die Nähe zum Motiv macht es notwendig, auf die kleinsten Details zu achten und fordert eine klare Erfassung. In Bezug auf die Linsenstruktur wird eine Gruppierung des Glases gefordert, um die Fokussiergrenze zu minimieren. Darüber hinaus ist eine große Blende eine wichtige Voraussetzung für das beste Makroobjektiv: f2,4 und f2,8 sind die besten. Eine Linse mit großer Öffnung ermöglicht es, dass das maximale Licht den Sensor erreicht. In Kombination mit einer schnellen Verschlusszeit führt eine große Blende zu extrem klaren Makroaufnahmen.   

Ein Objektiv mit großer Blende allein ist jedoch nicht immer das beste Makroobjektiv. Bei Dunkelheit benötigst du ein Makroobjektiv mit Stabilisator. Dies ist eine eingebaute Konstruktion aus Gleitglas, die hervorragend zur Reduzierung von Vibrationen geeignet ist. Ein Stabilisator kostet dich jedoch mehr, also denk zweimal nach. Vielleicht ist die Verwendung eines Stativs nützlicher, um in deinem Fall eine makellose Makrofotografie zu betreiben.

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Wenn es um bestimmte Marken und deren Makroobjektive geht, solltest du Canon im Auge behalten. Diese ermöglichen einen Vergrößerungsfaktor von 1:1 bis 5:1 mit dem MPE-65mm f/2,8 Objektiv. Expert Photography empfiehlt das Canon EF 100mm f/2.8L IS USM, ein Vollformat-Makroobjektiv, das die Brennweite mit dem 1,6-fachen multipliziert. In einer Diskussion über das beste Makroobjektiv für Nikon lenkt Digital Camera World die Aufmerksamkeit der Leser auf das Nikon AF-S DX 85mm f/3.5G VR Micro und das Nikon AF-S 105mm f/2.8 G IF ED VR Micro.

Wie man ein Makroobjektiv richtig fokussiert und verwendet

Wenn es um das Fotografieren geht, reicht es nicht aus, nur das beste Makroobjektiv zu kaufen. Du musst lernen, wie man den Fokus kontrolliert. Sobald du fokussiert hast, kannst du zur maximalen Nähe zum Motiv übergehen. Um die Makro-Fertigkeit zu üben, bevor ein teures Makroobjektiv verwendet wird, solltest du eine Point-and-Shoot-Kamera im Makro-Modus einstellen. Auf diese Weise kannst du Fotos von nahen Objekten machen und mit Ideen für die Makrofotografie experimentieren, ohne dafür extra Geld zu bezahlen.

Wenn du jedoch selbstbewusst bist und Makrofotos machen möchtest, kaufe ein Makroobjektiv. Denke nur daran, dich gut darum zu kümmern und es richtig zu benutzen. Die größte Gefahr für Makrolinsen besteht darin, Kratzer auf dem Außenglas und Schimmelpilze auf dem Innenglas zu bekommen.

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Die besten Kameras für die Makrofotografie

Wichtige Faktoren, die bei der Wahl einer Kamera für die Makrofotografie zu berücksichtigen sind, sind die verfügbaren Objektive. Sie bestimmen Schärfentiefe, Entfernung und Brennweite. Aber auch das Kameragehäuse hat einen Einfluss. Dieser Abschnitt enthält Empfehlungen, wie du die am besten geeignete Ausrüstung auswählen kannst, damit deine Ideen für Fotoprojekte funktionieren.

DSLR vs. spiegellose Kameras

Wenn es um die Debatte zwischen DSLR und spiegellosen Kameras geht, ist es schwierig, den Gewinner zu wählen. Sie sind beide gut - besonders wenn beide ein gutes Makroobjektiv haben und es keine große Verzögerung zwischen dem Drücken des Auslösers und der Aufnahme gibt.

Die meisten Fotografen bevorzugen die Verwendung von DSLRs. Traditionell wurden sie besser an ein Makroobjektiv angepasst und sind erschwinglicher.

Gleichzeitig funktionieren spiegellose Kameras auch hervorragend. Tatsächlich gibt es mehrere Modelle, die spezielle Features für die Makrofotografie haben. Sie verfügen über nützliche Fokussierungsfunktionen und eine schnelle Überprüfung der Fotos, um Schärfe und Blitzbelichtung zu kontrollieren. Photography Life empfiehlt tatsächlich, eine spiegellose Kamera mit einem elektronischen Sucher auszuwählen.

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Vollformat vs. Crop-Sensor

Eine weitere Frage, wenn es um die beste Kamera für die Makrofotografie geht, ist, ob man sich für einen Vollformat- oder einen Crop-Sensor entscheidet. Grundsätzlich stimmen wir der überwiegenden Mehrheit zu, dass die beste Option eine APC-C-Kamera ist. Denn hier bekommst du dank des kleineren Sensors eine stärkere Vergrößerung. Du brauchst daher entweder weniger Brennweite oder kannst einen größeren Abstand einnehmen, was beides die Schärfentiefe erhöht. Für eine Vollformat-Kamera spricht dagegen vor allem die hohe Megapixel-Anzahl, die noch größere Ausdrucke oder Ausschnitte ermöglicht.

Die insgesamt ultimative Option ist die Kombination eines Vollformat-Objektivs mit einer Crop-Sensor-Kamera. In diesem Fall erhältst du die maximale Vergrößerung sowie das Licht und den Raum, den du brauchst um dein Motiv aufzunehmen.   

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Die besten Ideen für die Makrofotografie

Die Makrofotografie bietet viel Raum für Experimente und Kreativität. Dieses Genre, das einen Fotografen nur mit der Wahl der Werkzeuge einschränkt, ermöglicht es dir, zahlreiche Motive und aus den unerwartetsten Winkeln aufzunehmen. In diesem Abschnitt haben wir die besten Ideen für die Makrofotografie zusammengestellt.

Wasser ist der absolute Favorit aller Ideen für die Makrofotografie. Zögern Sie nicht, eine Sprühflasche zur Dekoration Ihrer Motive zu verwenden. Wassertropfen sehen auf Blumen und Insekten fantastisch aus, und du kannst diesen Effekt erzielen, ohne auf den frühen Morgen zu warten, der alles mit Tau bedeckt. Tatsächlich sind Flüssigkeitstropfen selbst erstaunliche Objekte für Makroaufnahmen: Sie reflektieren die Bedingungen in der Nähe auf ungewöhnliche Weise.

Makrofotografie-Guide: Wie man die Welt in Makro einfängt Image14Fange die innere Struktur gewöhnlicher Dinge ein. Dazu schneidest du Obst und Gemüse und stellst sie in einen Leuchtkasten. Während du an diesen Ideen für die Fotografie mit einem Makroobjektiv arbeitest, solltest du einen kleinen Pinsel mitnehmen. Da die höchste Vergrößerung kleinste Details zu einem Motiv offenbart, kann es sinnvoll sein, Schmutz, Staub und andere mögliche Partikel zu entfernen. Andernfalls hast du in der Nachbearbeitungsphase zusätzliche Sorgen.

Zwei der besten Motive für Makroaufnahmen sind Blumen und Insekten, aber auch einige andere natürliche Elemente funktionieren gut. Zum Beispiel sind Federn großartige Motive, um die Makrofotografie zu beginnen und zu meistern. Da sie relativ leicht zu finden sind, können sie als erste Anlaufstelle für das Experimentieren mit fotografischen Ideen dienen. Je exotischer die Federn sind und je unerwarteter der Aufnahmewinkel, desto größer wird dein Fachwissen.

Schließlich ist Frost eine gute Alternative zu Wassertropfen im Winter. Wenn du also siehst, dass es draußen kalt ist, verpasse nicht die Chance, unerwartete Erscheinungen von Alltagsmotiven in der Natur festzuhalten!

Makrofotografie-Guide: Wie man die Welt in Makro einfängt Image15Experimente

Im Allgemeinen ist das Experimentieren mit der Kamera die Grundlage für das Beherrschen jeder Art von Fotografie. Auch unsere Liste der Tipps zur Makrofotografie basiert auf dieser Idee. In diesem Abschnitt empfehlen wir jedoch einige Methoden, die deine Fotos wirklich fantastisch machen können. Obwohl es beim Experimentieren um reine Übung geht, haben wir ein paar Ideen, die dir beim Einstieg helfen sollen.

Wenn du mit Holz und Pflanzen arbeitest, überlege, ob du sie verbrennen möchtest. Das gibt ganz neue Farben direkt vor deinen Augen! Hol dir jedoch eine Erlaubnis, bevor du dein Objekt den Flammen aussetzt, und achte auf deine Sicherheit beim Verbrennen!

Makrofotografie-Guide: Wie man die Welt in Makro einfängt Image16Als alternative Möglichkeit, die Schönheit von Naturschäden einzufangen, erzeugt die Patina auf Metallen auch interessante Bilder.

Außerdem ist es sinnvoll, Dinge im Innenbereich - wie Seife und Flüssigkeiten - einzeln oder in einer interessanten Kombination zu fotografieren. Aber überprüfe zuerst deine Chemiekenntnisse, bevor du Substanzen mischst!

Kameraeinstellungen für Makrofotografie-Praktiken

Manueller Modus

Bei der Makrofotografie erfordert die Notwendigkeit, den Fokus zu steuern, das Ausschalten der Automatik. Hier können alle teil-manuellen Modi hervorragend funktionieren: AV, A, TV, S. Aber Anfänger werden den Programmautomatik-Modus (P) wahrscheinlich am bequemsten finden, da das Fokusmenü in diesem Modus einfacher und übersichtlicher einzustellen ist.

Befolge diese Kameraanweisungen für Makroaufnahmen:

1. Achte darauf, dass du den manuellen Fokus gewählt hast.

2. Wähle f/16 oder f/22 als Blende für die am besten steuerbare Tiefenschärfe. Auf diese Weise kannst du auf das Motiv fokussieren. Außerdem ist es hilfreich, um die Verschlusszeit richtig zu bestimmen. Wenn diese Indikatoren auf deiner Kamera nicht verfügbar sind, öffne einfach die Blende so weit wie möglich.

3. Suche ständig nach der richtigen Balance zwischen ISO-Empfindlichkeit und Verschlusszeit. Dein Ziel ist es, ein Bild frei von Unschärfe (zeigt ein Verschlussproblem an) und frei von Rauschen (zeigt ein ISO-Problem an) zu erhalten.

Beachte, dass die schärfsten Bilder mit einer Verschlusszeit von 1/500 oder noch schneller aufgenommen werden. Um deine Kamera bei solchen Einstellungen stabil zu halten, solltest du ein praktisches Stativ mit drei unabhängigen Beinen kaufen, das aus leichter Kohlefaser hergestellt ist.

Makrofotografie-Guide: Wie man die Welt in Makro einfängt Image17Techniken

Denke daran, dass die Beherrschung deiner Fotografie-Ideen viel Geduld und viele Arbeitsstunden erfordern wird. Hier geht es also um genau die Technik, die nur mit Hingabe und Zeit erlernt werden kann.

Verwende bei kleinen Motiven die Schärfe-Stapelung. Dabei werden mehrere Bilder von verschiedenen Teilen des Motivs aufgenommen. Diese Technik ermöglicht es dir, eine größere Brennweite zu erreichen, und schafft es trotzdem, die Details zu erhalten, um alle deine Ideen für Nahaufnahmen extrem scharf und lebendig abzubilden.  

Eine weitere nützliche Technik ist die Mischung von Licht einer Taschenlampe mit Umgebungslicht. Dadurch entstehen frische Farben, die im natürlichen Licht nicht sichtbar sind. Achte jedoch darauf, dass dies besser funktioniert als nur eine Lichtquelle für deine Komposition.

Außerdem solltest du mit dem Hintergrund spielen. Das Ändern der Farben hinter dem Motiv mag überraschend erscheinen, aber diese Technik gehört zu den einfachsten und nützlichsten Tipps für die Makrofotografie.

Und denk daran: Wenn du Makroaufnahmen machst, ist es besser, statische Objekte zu bewegen, nicht die Kamera. Mit der richtigen Stabilisierung und Vorbereitung bist du flexibel genug, um ein Motiv in jeder Position scharf zu stellen und klar aufzunehmen.

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Wie man häufige Fehler in der Makrofotografie vermeidet

Viele machen den gleichen Fehler: Es ist üblich, die Makrofotografie auszuprobieren und sie nach der ersten Aufnahme, die zu verschwommen oder schlecht ist, wieder aufzugeben. Unser erster und wichtigster Ratschlag, um Enttäuschungen bei der Aufnahme von Makrofotos zu vermeiden, ist es, Fehler einfach passieren zu lassen!

Es gibt jedoch mehrere häufige Fehltritte, die selbst die besten Fotoideen verderben können. Daher solltest du lernen, wie du sie im Voraus vermeiden kannst.

Das erste sind Probleme mit der Beleuchtung. Viele Fotografen bevorzugen es, mit dem eingebauten Blitz zu arbeiten, anstatt das Licht zu streuen. Unterschätze niemals den Einfluss der richtigen Beleuchtung auf alle deine Ideen für Fotoshootings.

Außerdem machen viele Anfänger Fotos mit zitternden Händen - was nicht immer eine große Sache ist. Aber für die Makrofotografie eben schon. Wenn du dieses Problem hast, kauf dir einfach ein Stativ.

Und beachte natürlich den Arbeitsabstand und verliere nie den Fokus. Die richtige Beachtung dieser Hinweise führt zu klaren und scharfen Makroaufnahmen.

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Bearbeitung und Nachbearbeitung

Die Grundidee der Nachbearbeitung ist es, deine Fotografie auf die nächste Stufe zu bringen. Das Gleiche gilt für die Makrofotografie. Die meisten Probleme mit dem Fokus und kleinere Retuschearbeiten können in Luminar AI ganz schnell und einfach behoben werden. Dieses Programm ist extrem nützlich, um alle deine Fotos zu verschönern und wird dir helfen, genau die Probleme zu lösen, die du während des Fotoshootings nicht lösen konntest!

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