Warum es okay ist, mit AI zu arbeiten

December 22

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Wenn ich Künstliche Intelligenz verwende, ist es dann noch meine Arbeit? Diese Frage hören wir sehr oft. Wir haben Nicole S. Young nach ihrer Meinung dazu gefragt.

Die zunehmende Verbreitung von künstlicher Intelligenz (AI) sorgt dafür, dass sie auch Einzug in den Alltag von Fotografen hält. Ob in der Kamera oder auf dem Computer: Die AI ist hier. Genau wie bei der Umstellung vom Film auf die Digitaltechnik wird sich daraus nicht zwangsläufig sofort eine große Änderung für Jeden ergeben. Doch es gibt viele Möglichkeiten, AI in Deinen Foto-Workflow zu integrieren.

Es stellt sich also die Frage, ob Du die AI einsetzen möchtest oder nicht, wenn Du die Möglichkeit dazu hast. Ich glaube, wenn Du die AI in LuminarAI in Deinen eigenen Workflow integrierst, wirst Du angenehm überrascht sein. Die AI-basierten Werkzeuge in LuminarAI ersetzten dabei Deinen eigenen Stil oder Deine eigenen Techniken nicht, sondern ergänzen sie, helfen Dir bei der Problemlösung und machen die Nachbearbeitung dadurch schneller.

Du behältst immer die Kontrolle

Für mich ist die künstliche Intelligenz ein zweites Paar Augen: Luminar kann sehen, was auf meinem Foto ist, ob es sich um Menschen, Objekte oder eine Landschaft handelt. Es analysiert das gesamte Bild, um festzustellen, was eine gute Korrektur sein könnte. Und auch nachdem ich das Tool angewendet habe, kann ich die Änderungen, die Luminar vorgenommen hat, weiter anpassen oder auch komplett rückgängig machen.

Ein Werkzeug, das ich bei fast allen meinen Bildern verwende, ist EnhanceAI. AccentAI leistet fantastische Arbeit bei der Anpassung von Farbtönen und Kontrast in meinem Foto mit nur einem Schieberegler. Es liefert mir eine gute Vorstellung davon, in welche Richtung ich mit meinem Foto gehen kann. Wenn ich das Gefühl habe, dass ich weitere Anpassungen vornehmen muss, um meinem eigenen Stil und meiner Vision zu entsprechen, kann ich im Bereich Belichtung per Schieberegler die Helligkeit, Lichter usw. anpassen.

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Hier habe ich zuerst AccentAI auf das Foto angewendet, aber das Bild brauchte mehr Tonwertkorrektur. Also habe ich das Belichtungswerkzeug genutzt, um den Details mehr Helligkeit zu geben und den Kontrast zu erhöhen.

StructureAI ist ein anderes gutes Beispiel. Dieses Tool hilft dabei, Details im Foto zu schärfen, kann aber in unscharfen Bereichen eines Fotos manchmal zu heftig wirken. Um dieses Phänomen zu korrigieren, habe ich nach StructureAI eine Maske eingefügt, so dass der Effekt nur auf den scharfen Teil des Pilzes angewendet wird.

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Das erste Bild zeigt das auf das gesamte Bild angewendete StructureAI -Tool. Im zweiten Bild siehst Du, wie es nach dem Einfügen der Maske aussieht. Die Bearbeitung per StructureAI findet hier also nur im scharfen Teil des Pilzes statt.

Durch das Arbeiten mit LuminarAI habe ich gelernt, dass die Verwendung bestimmter AI-Tools mir dabei hilft, bei meiner Bearbeitung zu lernen. Oft habe ich schon eine Vorstellung davon, wo ich mit der Bearbeitung hin möchte. Manchmal helfen mir die AI-Schieberegler aber auch, das klarer zu sehen, ohne meinen persönlichen Stil und die Art, wie ich meine Bilder gestalte, zu beeinträchtigen. Das Programm hilft mir also, meine Techniken weiterzuentwickeln, damit ich nicht im gleichen Muster stecken bleibe.

Ein schnellerer Workflow

Ich liebe die Fotografie und die Nachbearbeitung gehört einfach dazu. Aber je weniger Zeit ich vor meinem Computer verbringe, desto mehr Zeit habe ich für die vielen anderen Dinge, die ich liebe. Das können meine Hobbys sein (inklusive Fotografieren), Zeit mit meinen Lieben verbringen, die Natur erkunden oder Projekte rund um mein Haus.

AI-Werkzeugen zu nutzen bedeutet, dass die langweilige Arbeit automatisiert wird. Wenn ich zum Beispiel einen neuen Himmel in ein Foto einfügen möchte, wird das mühsame Maskieren des Hintergrunds für mich erledigt. So kann ich mich mehr auf die anderen Bearbeitungen konzentrieren, anstatt meine Energie mit unkreativer Arbeit zu verschwenden, die ganz einfach für mich gemacht werden kann. Außerdem kann ich die Anpassungen jederzeit kontrollieren; etwa die Farbtemperatur oder auch die Belichtung des Himmels. Dadurch kann ich sicherzustellen, dass er perfekt in die Szene gesetzt wird und zu meinen Stil passt.

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Bei diesem Foto habe ich mit dem Werkzeug SkyAI sehr schnell einen komplett neuen Himmel eingefügt; zusammen mit anderen Farb- und Tonwertkorrekturen, die diesem Bild neues Leben einhauchen.

Unabhängiges Synchronisieren

Die AI-Werkzeuge in LuminarAI überzeugen besonders bei der Stapelverarbeitung, der Synchronisierung mehrerer Fotos sowie bei der Verwendung der Vorlagen. Im Beispiel unten habe ich das erste Bild mit PortraitAI, SkinAI, AccentAI und anschließend einigen konventionellen Tools (Vignettierung, Mystisch usw.) bearbeitet. Dann habe ich die Einstellungen mit dem anderen Bild synchronisiert, damit die Farben und die Töne dieser beiden Fotos ähnlich aussehen. Die Personen auf den Fotos haben sehr unterschiedliche Hauttöne, aber da ich die Anpassungen der AI überlassen habe, verändern sich die Einstellungen entsprechend der Inhalte.

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Die Personen auf diesen Fotos haben sehr unterschiedliche Hauttöne. Mit den AI-Werkzeugen kann ich dieselben Anpassungen vornehmen. Luminar wendet diese Einstellungen unabhängig voneinander auf Grundlage der jeweiligen Bildinhalte an.

Nichts ersetzt unsere Augen

Meiner Ansicht nach besteht das Ziel der Fotografie darin, zu lernen, zu erkunden und zu erschaffen. Das sind die Gründe, warum ich gerne reise, wandere und Abenteuer erlebe, egal ob sie groß oder klein sind. Ich sehe die Welt mit meinen Augen und ich benutze eine Kamera als eine Art Erweiterung dessen. Die Fotografie ist also ein Nebenprodukt der Aktivitäten, die ich ohnehin liebe. Die Verwendung von Bearbeitungssoftware ist da fast immer ein notwendiger Teil, wenn ich will, dass sich meine Fotos von ihrer besten Seite zeigen.

Mit LuminarAI behalten wir immer die Kontrolle über unsere Fotos und es sind immer noch unsere Fotos. Das Programm ist keine Ein-Klick-Lösung, die ein Foto in etwas ganz anderes verwandelt, sondern eher eine Reihe intelligenter Werkzeuge, die wir kontrollieren und in unsere eigene Art der Nachbearbeitung einbauen können.

Written by

Nicole S. Young

Photographer and Author

Nicole S. Young is a professional photographer and published author whose love of photography and teaching has grown into an online photography business. Nicole is best known for her books on food photography, but is widely versed in a variety of photographic genres, including landscape, travel, and stock photography.

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