Fotografie in Action

April 20

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3, 2, 1–schon vorbei! Bei Motiven, die alles andere als stillhalten, musst du auf Zack sein und vorausschauend handeln. Wir zeigen dir worauf es ankommt wenn die Action startet.

Exaktes Timing

Sei stets einen Schritt voraus. Wenn du weißt, was passieren wird, gelingen dir auch schwierige Aufnahmen. In vielen Situationen lässt sich der voraussichtliche Ablauf sehr gut abschätzen. Wenn du das Geschehen genau beobachtest, entwickelst du schon nach kurzer Zeit ein Gespür für die Situation, welches dir ermöglicht, tatsächlich im richtigen Moment auszulösen.

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Fisheye für einen ungewöhnlichen Bild Stil

Akteure, Publikum, Kulisse: Bei Sport-und Konzert -Veranstaltungen treffen häufig mehrere spannende Bildelemente aufeinander. Mit einem Fisheye-Objektiv fängst du die gesamte Szenerie ein und erhältst durch die extremen Verzerrungen zusätzlich einen ungewöhnlichen und kreativen Bild Stil. Allerdings musst du für ausdrucksstarke Fisheye-Fotos sehr nahe am Motiv sein. Idealerweise schraubst du die Extrem-Weitwinkel-Optik an deine Zweitkamera, so kannst du schnell zwischen Standard-Optik und Fisheye wechseln.


Zentrales AF-Feld auf einen Punkt

Sportaufnahmen bedeuten für den Autofokus eine extreme Herausforderung. Dabei sind im Gegensatz zu Profi-Objektiven mit Ultraschall-AF günstigere Amateur-Optiken für schnelle Bewegungen oft zu langsam. Fokussiere deshalb auf einen bestimmten Punkt, schalte den Autofokus ab und löse dann aus, wenn das Motiv genau diesen Punkt passiert. Diese Technik funktioniert im Rennsport, beim Springreiten oder in der Leichtathletik, bei Ballsportarten dagegen nicht.

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Dynamische Mitzieher per Tele

Lange Brennweiten eignen sich aus mehreren Gründen besonders gut für Sportaufnahmen. Zum einen sind die Motive häufig weit entfernt vom Fotografen und lassen sich nur mit einem Tele-Objektiv formatfüllend einfangen. Zum anderen gelingen Mitzieher wesentlich einfacher, weil die Kamerabewegung langsamer und gleichmäßiger erfolgt. Modelle mit APS-C-Sensor eignen sich aufgrund der um den Crop-Faktor verlängerten Brennweite besonders gut für Sport und Action.

Tolle Sportfotos dank adäquater Belichtung

Um schnelle Bewegungen scharf abzubilden, ist eine angemessene Verschlusszeit unerlässlich. Wie kurz du die Belichtungszeit wählen solltest, hängt vom Motiv ab. So gelingen Aufnahmen von Skifahrern und Wassersportlern am besten mit einer Belichtungszeit um die 1/4.000 Sekunde, da so auch Schneestaub, Gischt und Spritzer scharf abgebildet werden. Bei Ballsportarten genügt meist 1/2.500 Sekunde. Achtung: Je nach Können der Sportler werden die Bewegungen schneller.

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Blitz auf zweiten Vorhang

Mit dieser altbekannten Methode lassen sich Sprinter, Rad- oder Skirennfahrer in Kombination mit einer etwas längeren Belichtungszeit besonders dynamisch einfangen. Hat man diese Methode im Menü seiner Kamera eingestellt, wird nach dem Auslösen erst das vorhandene Licht eingefangen. Der Blitz zündet dann erst kurz vor Ende der Belichtungs-Zeitspanne – sprich „auf den zweiten Vorhang“.

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JPEG-Serien bevorzugen

Sportszenen laufen meist so schnell ab, dass man als Fotograf den idealen Moment gar nicht gezielt einfangen kann. Insofern ist die Serienbild-Funktion ein entscheidendes Hilfsmittel. Bei JPEG als Aufnahmeformat schafft deine Kamera generell mehr Bilder in Folge. Bei Amateur-SLRs mit langsamer Serienbildgeschwindigkeit erzielst du bessere Ergebnisse, wenn du den richtigen Moment abpasst und nur ein Foto aufnimmst.

Von mehreren Standorten

Wer bei Fußball-, Basketball- oder Eishockey-Spielen fotografiert, kennt das Dilemma eines fixen Standorts: Es gehen einem einfach viele interessante Motive durch die Lappen. Eine Möglichkeit ist, weitere Kameras auf einem Bodenstativ hinter dem Tor oder am Spielfeldrand zu positionieren und per Funk Fernauslöser zu steuern. Sorg dafür, dass die Kamera sicher fixiert ist und auch nicht geklaut werden kann.

Schnelle Speicherkarten verwenden

Bei Sportaufnahmen fallen in kürzester Zeit große Datenmengen an – oft 20 bis 30 Serienbilder in wenigen Sekunden. Das bringt auch Speicherkarten an ihre Grenzen. Sporttaugliche Karten sollten mindestens 60 MB/s beziehungsweise 400x bieten.




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