Kurzworkshop: Den Mond versetzen

May 04

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Eine gute Bildgestaltung braucht Zeit. Manchmal bietet sich ein Motiv auch nur kurz an, so dass man keine Zeit für langwierige Kompositionen hat. Wie ihr im Nachhinein einzelne Elemente in eurer Bildkomposition versetzen könnt, zeigen wir euch in diesem Kurzworkshop am Beispiel eines Mondes.


Kurzworkshop: Den Mond versetzen Image1Nicht immer bietet sich einem Fotografen die Möglichkeit den Mond, so perfekt einzufangen und die gewünschte Bildkomposition zu erstellen. Manchmal stellt man erst im Nachhinein fest, dass bestimmte Objekte in einem Foto besser ein bisschen weiter links oder rechts platziert wären. Wie ihr die Position verändern könnt, erklären wir jetzt.

Den Mond versetzen

Der Mond wird im Bild durch den Bogen der Hausdächer wunderbar eingerahmt, befand sich aber nicht ganz genau an der richtigen Position, was dem Fotografen erst später auffiel.

Kurzworkshop: Den Mond versetzen Image2

Dies lässt sich mit dem Werkzeug Klonen aus dem Bereich Professional in Luminar AI ganz einfach beheben.


Kurzworkshop: Den Mond versetzen Image3

Unser Fotograf hat das Bild, in diesem Fall zunächst mithilfe einer selbst erstellten Vorlage optimiert. Dadurch wurden die Farben und Kontraste kräftiger und der Nachthimmel kam klarer zum Vorschein. Wichtigste Funktion hier ist ganz klassisch der AI Enhancer von Luminar AI. Dazu kannst du den Kontraste des Bildes noch etwas verstärken.

Im Anschluss kommt der Einsatz des Klonen Werkzeuges. Dieses befindet sich unter den Professional Werkzeugen ganz am Ende der Liste in Luminar AI. 

Das Klonen Werkzeug

Klonen bedeutet, dass man mit dem Werkzeug ein Element des Bildes kopieren und an einer anderen Stelle einsetzen kann. Ein anderes Wort dafür wäre Kopierstempel. Man stempelt also den ausgewählten Bereich an eine andere Stelle des Bildes. Allein mit diesem Klonwerkzeug lassen sich Bilder sehr intensiv retuschieren und umgestalten. In diesem Beispiel brauchst du nur eine vergleichsweise kleine Veränderung mit großer (Bild-) Wirkung.

Kurzworkshop: Den Mond versetzen Image4

Ein Hinweis: Beim Anklicken des Werkzeuges wird das Bild zunächst in den Ursprungszustand zurückgesetzt und die Farben sind wieder so, wie vor der Bearbeitung. Sobald man die Arbeit mit dem Werkzeug beendet, treten dann wieder alle Änderungen in Kraft.

Um mit dem Klonen Werkzeug zu arbeiten, muss man zunächst mit dem kleinen Fadenkreuz einen Bereich auswählen, den man an eine andere Stelle kopieren möchte.

Hat man diesen Bereich ausgewählt, kann man ihn anschließend einfach mit dem Stempel Werkzeug an eine andere Stelle einsetzen. Dazu legt man die Größe des Zielbereiches fast, den man einsetzen möchte. Hier liegt der Trick darin, dass der Fotograf einen kleinen Bereich über den Mond hinaus zum Kopieren ausgewählt hatte. Das bringt Vorteile für den nächsten Bearbeitungsschritt, wie man gleich sehen wird.

Kurzworkshop: Den Mond versetzen Image5

Eine besondere Schwierigkeit lag darin, dass  Der Mond hier im Bild nur um einige Millimeter verschoben werden sollte, so dass er sich mit dem ursprünglichen Mond noch überlappen würde. Gerade bei runden Objekten ist es schwierig, diese fehlerfrei an der Kante zu bereinigen. 

Das könnte im nächsten Schritt kniffelig werden, denn da geht es darum, den ursprünglichen Mond ebenfalls mit dem Klonen-Werkzeug verschwinden zu lassen, ohne den frisch an seinen Platz gebrachten Mond zu beschädigen.

Der Trick: Beim Klonen den Mondes nimmt man gleich ein wenig Rand vom umliegenden Himmel mit. So kann man den Aufräumaufwand im zweiten Schritt verringern und hat genug Platz zum “Übermalen”. In der Abbildung kann man das gut erkennen.

Kurzworkshop: Den Mond versetzen Image6

Als Quellbereich wurde mit gedrückter Alt-Taste (Option-Taste auf dem Mac) nun ein freier Himmelsbereich ausgewählt und mit dem Werkzeug, anstelle des ursprünglichen Mondes, eingestempelt. Man sieht im Kreis des Pinsels, mit dem man malt, wie das Objekt aussieht, welches man hinein stempelt. So hat man also eine gute visuelle Kontrolle des Ergebnisses. 

Es empfiehlt sich, mit dem Klonwerkzeug gerade in relativ glatten Flächen eher vorsichtig zu “tupfen”, um keine groben Spuren zu hinterlassen. 

Bei manchen Motiven ist es nötig, öfter einmal den Quellbereich zu wechseln, um die neue Fläche so natürlich wie möglich aussehen zu lassen. Dadurch ist das Klonen-Werkzeug, wie oben bereits erwähnt, sehr vielseitig einsetzbar.

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