David Crewe hat viele Ideen, wie du Fotos in Geld verwandeln kannst. Es macht Spaß & ist einfach!

Wohl jeder, der fotografiert hat sich schon mal gefragt, ob sich damit nicht der ein oder andere Euro dazu verdienen lässt. Ich bin in den Online-Verkauf hineingeschlittert, nachdem ich eingeladen wurde,Getty Contributing Artist zu werden, und habe auch ein bisschen Geld damit in den letzten Jahren verdient. Aber die Stock Image Welt ist einfach so unüberschaubar und komplex, dass ich immer noch am Lernen bin. Grundlegend bedeutet das Stock-Fotografie Business, dass jemand deine Arbeiten lizensiert, um die Lizenz jemand anderem zu verkaufen, der das Foto dann für Werbung, Design, Prints oder zum Weiterverkauf verwenden kann.Wenn du als Image Contributor, also Fotograf für ein Stock-Portal, aufgenommen wurdest, musst du üblicherweise für Uploads nichts zahlen. Aber wird eines deiner Fotos verkauft, bekommt der Betreiber der Seite einen Teil des Erlöses ab. Je nachdem bei wem du bist, variieren die Raten zwischen 15% bis sogar 75%, je nach Lizensierung. Wenn du exklusiv-Bilder anbietest, bekommst du in der Regel mehr mehr, als wenn du das selbe Foto auf mehreren Seiten anbietest.

Was etwas erschreckend ist: Viele Seiten bieten Fotos je nach Bildgröße bereits ab 1$ an, was sich nach nicht viel für die harte Arbeit und das teure Equipment anhört. Aber der Schlüssel und das geheimnis der Stockfotografie ist die Quantität! Man muss seine Denke wirklich umstellen, denn natürlich kann man das nicht mit Galerie- oder Fine Art Verkäufen vergleichen. Aber es läuft aufs Gleiche hinaus, wenn du 1000 Fotos online für 1$, oder eines für $1000 in einer Galerie verkaufst.

So packst du es an

Als erstes musst du dir das richtige Equipment zulegen. Stock-Fotos werden einen noch größeren Anspruch an Qualität als Standard-Galeriebilder haben, und es ist wohl klar, dass Smartphone-Fotos hier kaum bestehen können! Du wirst in eine gute Kamera und Linsen investieren wollen, inklusive Makrolinse für superscharfe detailreiche Fotos.

Du wirst dich ohnehin intensiv mit allen Funktionen und Möglichkeiten deiner Ausrüstung vertraut machen, denn bevor deine eingereichten Fotos auf Stock-Seiten freigegeben werden, werden sie akribisch von einer Person oder einem ganzen Team begutachtet um sicherzustellen, dass sie den Qualitätsanforderungen der Seite entsprechen – und technisch einwandfrei aufgenommen wurden! Der Einreichungs- und Freigabeprozess ist nicht ohne und kaum durchschaubar, also lass dich nicht entmutigen falls ein paar Bilder es nicht schaffen. Die Gründe können profan sein. Nimm dir Zeit, ein GROSSES Portfolio von Stock-Bildern aufzubauen und reiche sie bei mehreren Seiten ein!

Eine Umfrage unter erfolgreichen Stock-Fotografen ergab, dass sie 50-100 Bilder pro Monat einreichen. Das bedeutet irre viel Shooting... Viele gaben übrigens auch an, direkt nachdem sie als Fotograf akzeptiert wurden, sogar um die 200 Fotos pro Monat einreichten um sicherzustellen, dass ihre Accounts gut gefüllt sind und häufig besucht werden.

Stelle dich auf jede mögliche kommerzielle Nutzung ein und nutze jeden Kontakt, den du hast. Du kennst jemandem mit einem Restaurant? Ein paar „Behind the Scenes“ Fotos der Küche oder Bar kann eine tolle Chance sein, eine Nische zu füllen!

Universell ist am Besten

Logos oder Marken haben in Stock Fotos nichts zu suchen. Fotos von Menschen und Locations brauchen Freigaben der Models/Eigentümer, vertraglich geregelt, bevor u sie legal verkaufen kannst!

Denke dran, aussagekräftige Key in den Metadaten deiner Fotos einzupflegen, um optimal gefunden zu werden. Behandle deine Bilder, als würdest du jedes mal ein neues Geschäft aus Google hochziehen. Ohne aussagekräftige beschreibende Wörter werden deine Fotos einfach nicht gefunden.

Es wird dir auch helfen zu recherchieren, was für Fotos Bestseller auf „deinen“ Seiten sind. So kannst du Motive und Stil der beliebtesten Bilder erkennen und dich daran orientieren.

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Der Schlüssel zu erfolgreicher Stock-Fotografie ist das zu fotografieren, was du liebst, und keine mühsamen Verrenkungen zu versuchen. Für alles und jeden gibt es einen Markt, du musst nur die richtige Plattform für deine Arbeiten finden!

Ist Stock die einzige Möglichkeit?

Das ist deine Entscheidung Das ist deine Entscheidung. Es gibt unzählige Stock-Agenturen da draußen (die oben aufgeführten sind nur ein paar Beispiele), und jede hat ihre Vor- und Nachteile. Gleichzeitig gibt es viele Fotografen, die direkt über ihre eigene Webseite verkaufen. So hast du natürlich weit mehr Kontrolle über deine Bilder und ihre Verwendung, aber die Reichweite ist kein Vergleich. Vielleicht ist der richtige Weg für dich, beides zu versuchen!